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Terezinha Araújo
(Kap Verde)
"Nôs Riqueza" Nocturne
 
Arto Tunçboyaciyan
(Armenien)
"Artostan" Heaven & Earth
 
Arto Tunçboyaciyan
(Armenien)
"Love Is Not In ..." Heaven & Earth
 
Jim Berenholtz
USA
"The Psalms Of Ra"
 
Rodrigo y Gabriela
Mexico
"Live Manchester..." Rubyworks
 
Ousmane Touré
(Afrika)
"Avenue Du Monde" Together Productions
 
Pedro Soler
Spanien
"Luna Negra" Nocturne
 
Abed Azrié
(Syrien)
"Suerte Live" Nocturne
 
Charlie Mariano & R.A. Ramamani "Om Keshav" Schneeball
 
Issac Delgado
Kuba
"Prohibido" Lusafrica

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Home > Promotion > Archiv 2005 > Abed Azrié
Abed Azrié

Abed Azrié, der gebürtige Syrier mit dem langen silbernen Haar, stellt auf seinem eigenen Label Doumtak ein neues Album vor: "Suerte Live". Das Mysterium von "Suerte Live" spielt sich in einem Raum zwischen Spanien und dem Orient, zwischen Mittelalter und Moderne, zwischen Wirklichkeit und Mystik ab. Wie bei den vorherigen Werken "L’Epopée de Gildamesh", "Les Soufis" oder "Aromates" greift "Suerte Live" die Schönheit der arabischen Poesie auf, um sie mit einnehmenden Melodien zu vertonen.

Abed Azriés Lebenswerk besteht aus Legenden, Musik und Dichterkunst. Er wurde in Alep geboren, der Wiege der mediterranen Kulturen an der Grenze zwischen Orient und Okzident, umgeben von griechischen, persischen und armenischen Einflüssen. Er studiert arabische Literatur an der Universität in Beirut, und als er im Jahre 1967 die französische Hauptstadt kennen lernt, beschließt er, sich an der Seine niederzulassen. Nicht weit von dem Weinberg im Pariser Viertel Montmartre sitzt er zwischen seinen unzähligen Büchern, sucht und findet immer neue Inspirationsquellen. Ihm ist es durch seine Musik gelungen, eine breite Öffentlichkeit für die Legenden der mesopotamischen Sumer, für die Texte der Soufis, für die Werke der klassischen und zeitgenössischen arabischen Dichter und für die Poeten Andalusiens zu begeistern.

In seinen Kompositionen für "Suerte Live" folgt Abed Azrié einer ganz besonderen Energie, die im spanischen Flamenco als Duende und in der arabischen Welt als Tarab bekannt ist. Darunter versteht man einen ekstatischen Zustand, der durch Musik und Tanz und natürlich auch durch die Kommunikation zwischen den Menschen, die gemeinsam singen, musizieren und tanzen, hervorgerufen wird. Drei Ensembles aus dem Orient, der iberischen Halbinsel und Frankreich
- stellvertretend für die Gemeinschaften der jüdischen, christlichen und arabischen Zigeuner -veranschaulichen diesen Prozess, bei dem der Körper vom Zauber der Musik erfasst wird.

Auf der Suche nach der andalusischen Seele vereinen sich die Stimmen Abed Azriés und Serge Giraos auf einem Hintergrund aus arabischer Musik und Flamenco. Die Fusion aus Modernität und Unendlichkeit bildet den Rahmen für diese Zeremonie des Tanzes und der Freude. Für die Texte hat Abed Azrié eine Reihe exquisiter andalusischer Gedichte aus dem 11. Jahrhundert, sogenannter wuwwashahat, ausgesucht und deren poetischen Themen in eine zeitgenössische Form gebracht.

Abed Azrié ist mit einer unvergesslichen Stimme gesegnet worden. Sein Bariton ist expressiv und emotionsreich und weist eine eindringliche Stärke auf. Diese emotionale Intensität ist wie geschaffen für seine Vorliebe für die arabische Musik und Poesie und deren ausgeprägte mystische Lehre.

Leonard Cohen und Yehudi Menuhin schätzen Abed Azrié für seine ausgefallenen Kompositionen und die Kraft seiner Interpretationen. Er selbst, von der Musikalität des Nahen Osten geradezu magisch angezogen, sieht sich als Mensch der Freiheit, der visionären Texten der Antike und oralen Traditionen durch feinfühlige Melodien zu einer modernen Existenz verhilft.

© Malagueta Music Ltd. 2006