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Jaune Toujours
Belgien
20sth Choux de Bruxelles
 
Orchestre International du Vetex
Belgien
Fifavela Via Lactea
 
Kumbia Queers
Argentinien
Canta Y No Llores
 
Erica Mou
Italien
 
Liloba
Kongo/Belgien/Deutschland
Tango Ekoki Kick The Flame
 
Annuluk
Deutschland
MalaM Kick The Flame
 
Kareyce Fotso
Cameroun
Mokte Contrejour
 
Dobet Gnahoré
Côte d’Ivoire
Na Drê Contrejour
 
Habib Koité
Mali
Soô Contrejour
 
Götz Rausch Band
Deutschland
Schaurige Märchen Rainsong Records

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Amparo Sanchez

Amparo Sanchez
Tucson-Habana
Wrasse Records
(im Vertrieb von harmonia mundi)
VÖ: 22. März 2010

‘Tucson-Habana’ - das erste Solo-Album von Amparo Sanchez, die als Gründerin und Frontfrau von Amparanoia mehr als 1000 Konzerte spielte und sieben Alben aufnahm. Ein sehr persönliches Werk, das durch die Zusammenarbeit mit Joey Burns und John Convertino (Calexico) deutlich geprägt ist und dennoch authentisch bleibt. Emotion pur, mit analogischem Sound, Amparos Sanchez’ unverkennbarer Stimme und Texten, die einen zutiefst berühren.

Doch gehen wir erstmal einige Schritte zurück. Im Jahre 2006 tritt Amparanoia auf dem berühmten Jazzfestival in Montreal auf. Leider verpasst ein Teil der Bandmusiker den Flug nach Kanada und Amparo Sanchez bleibt nichts anderes übrig, als die Bühne lediglich von ihrem Schlagzeuger und ihrem Bassisten begleitet zu betreten. Amparo Sanchez gelang es, mit diesem em akustischen Set, die Zuhörer in ihren Bann zu ziehen, obwohl das Publikum eine „mestizo“ Band erwartete und auf Fiesta eingestimmt war!

„Was an diesem Tag geschah, war für mich ein fantastischer Zufall“, erklärt sie. „Denn ich wollte schon lange das Publikum auf subtilere Art und Weise berühren und es mit meiner Musik und dem Klang meiner Stimme verführen.“

Corazon de la Realidad…
Wie der Zufall es manches Mal so will, weilte Calexico ebenfalls in Montreal. Joey Burns war dem Charme der Spanierin bereits erlegen, mit der er seit 2003 mehrere Male zusammen gearbeitet hatte („Inspiración“, „Roka“, Konzerte in London und New-York…). Als Amparo ihm erzählt, dass sie an ihrem Solo-Album arbeitet, überzeugt er sie, im Wabelab Studio in Tucson, Arizona, aufzunehmen. Also fliegt Amparo Sanchez im Oktober 2007 mit dem Kontrabassisten Jordi Mestres Gasso und dem baskischen Produzenten Kaki Arkarazo für eine erste Aufnahme-Session nach Tucson. „Es war eine wunderbare Erfahrung“, erzählt Amparo. “Ich habe in Tucson genau die richtige Stimmung für meine Stücke gefunden. Wichtig war nicht nur die Anwesenheit von John, Joey und der ganze Crew, Tucson hat auch die Seele einer Grenzstadt, ich habe mich in der Sonora Wüste sofort zuhause gefühlt.“ Eine gewisse Trostlosigkeit und nicht zuletzt die beinahe unerträgliche Hitze haben solche Titel entstehen lassen wie „Aqui estoy“, das das Album eröffnet oder auch „Hoy“. Hier in Tucson schiebt Amparo Sanchez die Partymusik etwas beiseite und schreibt schlichte Geschichten, die uns ganz tief in ihre Gefühlswelt blicken lassen. Geschichten von Liebe und Ungerechtigkeit, von Reisen zwischen Kakteen und Staub, Geschichten von Einsamkeit. Die erste Single „Corazón de la Realidad“, ein Stück, das sie mit Joey Burns geschrieben hat, lässt in die fantastischen Welt der Tojolabales aus Mexiko eintauchen, während der virtuose Jacob Valenzuela seine Trompete spielt.

Omara Portuondo
Die Aufnahmen aus Tucson stellen nur die Hälfte des Albums dar. Seit ihrer Kindheit ist Amparo Sanchez von der kubanischen Musik fasziniert. In Mai 2009 lädt sie Joey Burns und Joey Convertino in die legendären EGREM-Studios in Havanna ein. „In diesen Studios spürt man noch die Seele der vielen Künstler, die sich dort die Klinke in die Hand gaben: Benny More, Ray Cooder mit Buena Vista… die ganze Geschichte der kubanischen Musik“. Diese Reise beeindruckte auch die beiden Musiker von Calexico. „A real life changer, indeed“, sagte später John Convertino. In den EGREM-Studios konzentrierte sich Amparo auf Stücke wie „Turista Accidental“ und „Apagón en la Havana“. Sie nimmt eine mitreißende Version von „La Gata bajo la Lluvia“ und nicht zuletzt ein beeindruckendes Duo mit der legendären – inzwischen 79 Jahre alten – Sängerin des Buena Vista Social Club, Omara Portuondo, auf.

Das Album der Begegnungen
„Tucson-Habana“ ist eine perfekte Mischung aus Wüstenmelancholie und kubanischer Leichtigkeit. Die charismatische „Vollblutsängerin“ Amparo Sanchez singt mit unverwechselbarer Stimme und setzt den Fokus eindeutig auf ihre subtilen und nuancierten Texte. Ein Album der Reife, behaupten manche. Das Album ihres Lebens, sagen andere. Sicherlich aber das Werk einer neugierigen und talentierten Künstlerin und der ideale Soundtrack für einen etwas zu langen Winter … oder für einen nostalgischen Sommer!

Tourdaten

27.1.2011, Salzburg, Jazzit Club
28.1.2011, Reutlingen, Frank K Club
30.1.2011, Düsseldorf, Zakk

Nur online erhältlich: „Flor del Desierto“, mit Mariem Hassan, und „Mujeres sin Miedo“, mit Tiken Jah Fakoly. www.amparosanchez.info

© Malagueta Music Ltd. 2006