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Terezinha Araújo
(Kap Verde)
"Nôs Riqueza" Nocturne
 
Arto Tunçboyaciyan
(Armenien)
"Artostan" Heaven & Earth
 
Arto Tunçboyaciyan
(Armenien)
"Love Is Not In ..." Heaven & Earth
 
Jim Berenholtz
USA
"The Psalms Of Ra"
 
Rodrigo y Gabriela
Mexico
"Live Manchester..." Rubyworks
 
Ousmane Touré
(Afrika)
"Avenue Du Monde" Together Productions
 
Pedro Soler
Spanien
"Luna Negra" Nocturne
 
Abed Azrié
(Syrien)
"Suerte Live" Nocturne
 
Charlie Mariano & R.A. Ramamani "Om Keshav" Schneeball
 
Issac Delgado
Kuba
"Prohibido" Lusafrica

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Home > Promotion > Archiv 2005 > Charlie Mariano & R.A. Ramamani
Charlie Mariano & R.A. Ramamani
Die gemeinsame Geschichte von Charlie Mariano und R.A. Ramamani beginnt nicht in einem verträumten südindischen Dorf, wie es sich für ein musikalisches Märchen schicken würde, sondern im Jahre 1980 im süddeutschen München. Als der US-amerikanische Saxophonist die indische Komponistin und Sängerin kennen lernt, hat er bereits jede Menge Noten angefertigt, um die musikalischen Eindrücke mehrerer Studienaufenthalte in Indien einzufangen. Ramamani ihrerseits ist umgeben von indischen Gottheiten und Spiritualität und spürte von klein auf, dass Musik weit mehr als nur Virtuosität bedeutet. Zwei starke Persönlichkeiten stehen sich bei den Aufnahmen von "Om Keshav" gegenüber, die eine davon überzeugt, Musik stehe für sich selbst, die andere der Meinung, die Seele bestimme über die Qualität und Schönheit der Musik. Trotz dieser scheinbar gegensätzlichen Auffassungen und dank intensiver Probezeit in den Räumen des Karnataka College of Percussion entstand in nur vier Tagen konzentrierter Studioarbeit, bei denen alle Stücke gleich im ersten Take stimmten, ein harmonisches und wohlklingendes Album. Mit Ausnahme von einer Komposition Charlie Marianos stammen die Werke von Ramamani, die traditionelle Texte aus südindischer Überlieferung vertonte. Es ist ihr gelungen, eine getragene und durchgehend entspannte Musik vorzulegen, bei der ihre Stimme in vibratoreichen Gesangslinien über dem Perkussionsgeflecht schwebt und dem virtuosen Mariano den notwendigen Freiraum lässt, sein sanftes und unverkennbares Spiel zu entfalten. Charlie Mariano wurde als Carmine Ugo Mariano im Jahre 1923 in Boston als Sohn italienischer Einwanderer geboren. In den frühen vierziger Jahren beginnt er seine Karriere als Jazz-Saxophonist in seiner Heimatstadt, wo er auch seine Frau, die japanische Pianistin Toshiko Akiyoshi kennen lernt. Gemeinsam ziehen sie erst nach New York, dann nach Tokio. Der Wanderer zwischen den Welten, wie Charlie Mariano genannt wird, pendelt zwischen Amerika und Europa, spielt mit beinahe allen Größen der Jazzgeschichte wie Dizzy Gillespie oder Charles Mingus. In seiner Zeit als Dozent an der Bostoner "Berklee Music School" gerät er in Kontakt mit südindischen und malaiischen Musikern und reist nach Kuala Lumpur. Zurück in Europa lässt er sich in Den Haag nieder, tingelt durch die Clubs, gründet mit dem Keyboarder Jasper van´t Hof die Jazz-Rock-Gruppe "Pork-Pie" und vertieft seine Beziehung zu Asien: ein Jahr lang lebt er im indischen Dorf Thiruvarankulum, wo er die traditionelle indische Lebensweise und insbesondere die Musik kennen lernt. Auf das immense Talent von R.A. Ramamani wird er erst bei ihrem Münchener Auftritt mit dem Karnataka College of Percussion aus Bangalore im Jahre 1980 aufmerksam. Die international renommierte Meisterschule südindischer Perkussion- und Vokalmusik kam auf Einladung einer der ältesten deutschen Rockbands, Embryo, in der Charlie Mariano regelmäßig als Gastsolist mitgewirkt hat. Zu diesem Zeitpunkt wird die Gründung von "Jazz Yatra", Ramamanis erster Band, in Bombay wärmstens begrüßt. Ramamani wurde seit ihrem fünften Lebensjahr dazu ausgebildet, die Spiritualität ihres Volkes durch die traditionelle Musik aus Karnataka den nachkommenden Generationen zu überliefern. Die Sängerin, Komponistin und Lehrerin ist ebenfalls Vizepräsidentin des Karnataka College of Percussion. Ihr fundiertes Wissen, ihr Improvisationstalent und ihre Offenheit gegenüber anderen Musikrichtungen führten sie auf die großen Bühnen dieser Welt: das Berlin Jazz Festival, das North Sea Festival, Jazz Jambourie, das Octogon Theatre Perth, die Queen Elizabeth Hall in London oder die Oper in Bayreuth. So können sich zwei Gegensätze nicht nur anziehen, sondern auch Wunderbares miteinander vollbringen. Nach den bereits erfolgreichen Alben "Live with The Karnataka College Of Percussion" oder "Bangalore" weist heute "Om Keshav" die Qualitäten eines Klassikers auf, das den aufmerksamen Hörer in seinen Bann ziehen wird.
© Malagueta Music Ltd. 2006