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Taj Weekes & Adowa
St. Lucia
Deidem Culture Taxi Records
 
Muna Mingole
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DIPITA "Hope" Culture Taxi Records
 
V.A.
-
Culture Pop Culture Taxi Records
 
Karamelo Santo
(Argentinien)
Antena Pachamama Benditas Producciones
 
Les Blérots de R.A.V.E.L.
(Frankreich)
Timbré La Tambouille
 
V.A.
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I’m somebody Culture Taxi Records
 
Amparanoia
(Spanien)
Seguiré caminando Via Lactea
 
Alain Nkossi Konda
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Visions of Africa-pella Culture Taxi Records
 
V.A.
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The Diaspora for Africa vol.1 Culture Taxi Records
 
V.A.
-
Manioc y Guaraná Culture Taxi Records

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Dobet Gnahoré

Dobet Gnahoré
Djekpa La You
Contrejour
(im Vertrieb von Broken Silence)
VÖ: 14. Mai 2010

And that is her magic, the ability to make you feel that she is telling you a secret, that you and only you are being allowed into this marvelous world of human stories and emotions. (fRoots)

Es war einmal in Abidjan, in einer Gemeinde mit dem Namen Village Ki-Yi, in dem alle Einwohner Künstler waren. Unter Dächern aus Bananen- und Palmenblättern, aber meistens unter freiem Himmel, schrieben sie Musik und Theaterstücke, malten und tanzten. Einem zwölfjährigen Mädchen gelang es, mit ihrer klaren, etwas melancholischen Stimme, die Dorfbewohner zu verzaubern. Anlass genug für das Mädchen, sich mit einer gewagten Bitte an ihren dort lebenden und arbeitenden Vater zu wenden: „Papa, ich will nicht mehr in die Schule gehen, ich will hier im Dorf bleiben, so wie Du.“ Dobet Gnahoré setzte sich mit ihrer Forderung durch.

Im Village Ki-Yi lernte Dobet Gnahoré Theater, Tanz, Gesang und Perkussionen. Dort lernte sie auch den Franzosen und Gitarristen Colin Laroche de Féline kennen. Im Mondschein des Familienhofs, begleitet von den sanften Tönen von Colins akustischer Gitarre, improvisierte Dobet sowohl zarte Melodien als auch anprangernde Lieder. Es wurden immer mehr Songs, und nicht nur die Dorfbewohner zeigten Interesse, auch die großen Brüder wie Ray Lema oder Lokua Kanza, die regelmäßig das Dorf besuchten, waren fasziniert. Dobet und Colin gründeten erst das Duo „Ano Neko“ („Gestalten wir gemeinsam“ in der Sprache Dida), in 2003 erschien Dobet Gnahorés erstes Album („Ano Neko“).

In 2007 veröffentlicht Dobet Gnahoré ihr zweites Album „Na Afriki“, auf dem sie das Bild ihres ganz eigenen Afrikas vermittelt und offen über die Liebe, den Tod, die Stellung und Ausbeutung der Frauen und Kinder in der afrikanischen Gesellschaft singt. Wie ein roter Faden zieht sich durch das gesamte Werk die Überzeugung, der schwarze Kontinent müsse unbedingt seine Ressourcen selbst und in sich selbst finden.

Heute präsentiert Dobet Gnahoré ihr neues Album „Djekpa La You“ („Die Kinder der Welt“), eine geballte Ladung panafrikanischer Töne und Rhythmen. Ihre Lieder singt sie in Bété, Bambara, Swahili, Mina, Dioula, Maronga und Dida. Die Instrumentierung bleibt mit Gitarre, Bass, Schlagzeug und Perkussionen überaus schlicht, nur hier und da wird Dobet Gnahoré von den Bläsern der Gangbe Brass Band unterstützt. Sie stürzt sich mit Leib und Seele und mit ihrer gewinnenden Stimme in den Kampf aller Afrikanerinnen und behauptet sich als eine der großen Frauenstimmen Afrikas, als Sprachrohr derer, die im Alltag immer neue Melodien erfinden, um ihre Liebe, ihre Lebenslust, ihre Kinder, ihr Leid, die Dürre oder das Exil der Jugendlichen ganz leise zu besingen.

„Warte nicht jahrelang auf das Glück, los, stürz dich drauf, mein Freund“, singt Dobet Gnahoré in ihrem Lied „Nko“. Sie geht mit gutem Beispiel voran und stürzt sich selbst in ihren Gesang, um von den Kindern, von den Frauen, von ihrer Heimat, von der Entfernung, von den Krankheiten … und von der Würde zu sprechen.

© Malagueta Music Ltd. 2006