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Terezinha Araújo
(Kap Verde)
"Nôs Riqueza" Nocturne
 
Arto Tunçboyaciyan
(Armenien)
"Artostan" Heaven & Earth
 
Arto Tunçboyaciyan
(Armenien)
"Love Is Not In ..." Heaven & Earth
 
Jim Berenholtz
USA
"The Psalms Of Ra"
 
Rodrigo y Gabriela
Mexico
"Live Manchester..." Rubyworks
 
Ousmane Touré
(Afrika)
"Avenue Du Monde" Together Productions
 
Pedro Soler
Spanien
"Luna Negra" Nocturne
 
Abed Azrié
(Syrien)
"Suerte Live" Nocturne
 
Charlie Mariano & R.A. Ramamani "Om Keshav" Schneeball
 
Issac Delgado
Kuba
"Prohibido" Lusafrica

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Home > Promotion > Archiv 2005 > Kad Achouri
Kad Achouri

"Finger snappingly cool, addictive, soulful music made with a dash of urban chic’" (F Roots)

Kad Achouri wurde im Jahre 1969 in Mazamet im Südwesten Frankreichs als Sohn einer algerischen Mutter und einem spanischen Vater geboren. Nachdem er es als erfolgsversprechendes Tennis-As bis ins Viertelfinale der französischen Jugendmeisterschaften schaffte, tauscht er den Schläger gegen das Piano. Nach dem Abitur wandert er nach Barcelona aus, wo er Musikunterricht nimmt und erste Erfahrungen in den Piano-Bars der katalanischen Hauptstadt sammelt, um sich anschließend in London niederzulassen. Seit acht Jahren lebt er in der britischen Metropole und komponiert, mixt und arrangiert für Natacha Atlas, Sidestepper, Mario Reyes (Gypsy Kings), Vanessa Mae, Kristi Protopsalti oder Outlandisch. Erst Ende der 90er Jahre beginnt er, für sich selbst zu schreiben. Sein Debüt-Album "Liberté" wird vom Publikum und von der Presse mit Begeisterung aufgenommen, die seinen Namen in einem Atemzug mit Manu Chao und Wagner Pá erwähnt.

"Sociéte" ist das zweites Album des begabtsen Singer-Songwriters. Popmusik? Chanson? Latin? Jazz? Kad lässt sich nicht festlegen, er bedient sich dort, wo es ihm gerade am besten gefällt. Subtil und gelassen schlendert er durch die Genres und Kontinente und schreibt lauter potentieller Hits, ohne seinen eigenen Stil aus dem Auge zu verlieren.

In "Société" präsentiert Kad sein doppeltes musikalisches Erbe aus seiner mediterranen Herkunft einerseits und aus seinen Wanderungen durch die europäischen multikulturellen World und Jazz Musikszenen andererseits. Während er sein erstes Album unter der Leitung des Weltmusik Produzenten Marc Eagleton und mit Lokua Kanzas Unterstützung bei den Chor-Arrangements einspielte, ging Kad diesmal geradezu alleine ins Londoner Mu-Zaïk Studio. Er hat die 14 Titel selbst produziert und arrangiert, er spielt Piano und Keyboard und wird hauptsächlich von Gitarren begleitet. Hier und da vernimmt man Cajon und dezente Trompeten- oder Saxophonlinien. Die zentrale Rolle spielt jedoch Kads sensibles Klavierspiel, seine warme Stimme und sein unnachahmbarer Gesangsstil. Flamenco, Bossa Nova, alte kubanische Schule, Chanson und Satiesque Melodien werden sowohl mit tiefgründigen als auch verträumten Texten versehen.

Kads greift mutig und ohne zu stolpern auf weltbekannte Songs zurück. Mit charmantem "French accent" singt er Nirvanas "Come as you are", nicht minder reizend erklingt Cole Porters "I love Paris". Kad kann auch ernste Themen ansprechen und interpretiert mit viel Gefühl "Bidonville" (übersetzt: Favela) von Baden Powell & Claude Nougaro. Seine brillante Bearbeitung eines der bekanntesten Protestsongs Frankreichs - "Le Déserteur" von Boris Vian - kann sich neben den Versionen der Allergrößten (Serge Reggiani, Mouloudji...) durchaus hören lassen.

Bei aller Weltenbummlerei behält Kad immer eine gewisse französische Nonchalance. Poetisch, feinfühlig, weltoffen, voller Menschlichkeit und gesellschaftlicher Verantwortung, Kad ist sicherlich ein wahrer Künstler, der lange nicht sein letztes Wort gesungen hat. Fortsetzung folgt ...

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