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Jaune Toujours
Belgien
20sth Choux de Bruxelles
 
Orchestre International du Vetex
Belgien
Fifavela Via Lactea
 
Kumbia Queers
Argentinien
Canta Y No Llores
 
Erica Mou
Italien
 
Liloba
Kongo/Belgien/Deutschland
Tango Ekoki Kick The Flame
 
Annuluk
Deutschland
MalaM Kick The Flame
 
Kareyce Fotso
Cameroun
Mokte Contrejour
 
Dobet Gnahoré
Côte d’Ivoire
Na Drê Contrejour
 
Habib Koité
Mali
Soô Contrejour
 
Götz Rausch Band
Deutschland
Schaurige Märchen Rainsong Records

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Kareyce Fotso

Kareyce Fotso
Mokte
Contrejour
(im Vertrieb von Broken Silence)
VÖ: 25.04.2014


Nach „Mulato“ und „Kwegne“ veröffentlich Kareyce Fotso ihr drittes Album, „Mokte“. Die studierte Biotechnikerin, die schon immer ihre ganze Zeit und Energie der Musik widmete, hat einem „anständigen Beruf“ endgültig den Rücken gekehrt!

Von Beginn an war es Kareyce Fotso ein wichtiges Anliegen, die Schmerzen der Entwurzelung, die Unterschiede zwischen den Völkern, die Beziehungen zwischen Mann und Frau oder die Gewalt zu thematisieren. Sie erhob ihre Stimme und prangerte Ungerechtigkeiten an. Rückblickend betrachtet sie ihre Lieder als eine Art Bestandsaufnahme. Nun geht Kareyce Fotso einen Schritt weiter: Es beginnt die Phase des Aufbaus. Sie will die Vermischung der Völker als eine Chance sehen und ihre Wurzeln nicht auf eine einzige Ethnie beschränken, sondern als Beziehung zu einem ganzen Land verstehen, als Draht zu einer Heimat im weitesten Sinne des Wortes.

Genau nach diesem Prinzip hat sie ihr neues Album aufgebaut. Ein Album so vielschichtig wie ihr Land Kamerun selbst: Viele Regionen und Sprachen treffen in ihrer Musik aufeinander. Kareyce Fotso schafft Raum für Harmonie und Liebe zwischen den Völkern, gleichzeitig verbannt sie Tribalismus und Hass.

Denn der Sängerin ist das Umfeld, in dem sie als Bamileke im kulturellen Kreis der Bétis aufwuchs, immer präsent. Ihre Kindheit im Viertel Mvog-Ada in Yaoundé zu verbringen, hat ihr einen Einblick in verschiedene Bräuche gewährt und ihre Ohren für viele Sprachen und Klänge geschult. Es hat ihr aber auch schon als Jugendliche gezeigt, dass in der Welt der Erwachsenen – gerade in solchen gigantischen Städten – eine ganz andere Logik herrscht, in der alles ausgeschlossen wird, was irgendwie anders erscheint.

Ob sie sing oder pfeift, flüstert oder tanzt, Gitarre oder Perkussionen spielt, nimmt uns Kareyce Fotso an die Hand und führt uns nach Afrika. Ein Afrika befreit von der Fata Morgana unerreichbarer Träume. „Believe. Follow your dreams. Just believe“, fordert uns ein kleines Mädchen auf – das Mädchen, das Kareyce Fotso einst war? Hier sind die unterschiedlichen Stimmen einer einzigen Botschaft zu hören: Afrika ist nicht verflucht. Afrika ist und bleibt ein Kontinent, auf dem man an seine Träume glauben darf. Ein Kontinent, für den es sich lohnt, sich einzusetzen. Und hierzu ist es nicht notwendig, ihn zu verlassen. So endet „Mokte“ mit den Worten: „Lasst uns die Architekten unserer eigenen Entwicklung sein, und nicht die Maurer der Entwicklung anderer.»

© Malagueta Music Ltd. 2006