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Sofi Hellborg
Schweden
Sun & Rain Abaju
 
Jaune Toujours
Belgien
Routes Choux de Bruxelles
 
Pierre Bensusan
Frankreich
Encore Dadgad Music
 
Driss El Maloumi
Marokko
Makan Contrejour
 
Askehoug
Frankreich
Je te tuerai un jeudi Le décors de l’envers
 
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Brasilien
The invention of colour Abaju
 
Liloba
Kongo/Belgien/Deutschland
EP Kick The Flame
 
Annuluk
Deutschland
Ushna Kick The Flame
 
Habib Koite - Eric Bibb
Mali USA
Brothers in Bamako Contrejour
 
Burkina Electric
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Paspanga Cantaloupe

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LifeLines #3: Rubén Rada, Haus der Kulturen der Welt
LifeLines #3: Rubén Rada
Konzerte und Gespräche
8.-10.4. 2010

Dem berühmtesten Musiker Uruguays wird die dritte Ausgabe der Reihe LifeLines gewidmet, die seit 2009 das Lebenswerk herausragender Musiker, Schriftsteller, bildender Künstler oder Filmemacher vorstellt. Von Größen wie Milton Nascimento und Paul McCartney bewundert, hat der Komponist, Sänger, Perkussionist und Bandleader Rubén Rada in über 40 Jahren musikalischer Karriere die lateinamerikanische Popmusik maßgeblich beeinflusst. Rada legte die Fundamente des „Rock Latino“ und machte den afro-uruguayischen Candombe in ganz Amerika berühmt. „El Negro Rada“, 1943 geboren, war einer der ersten, der die Bedeutung afrikanischer Einflüsse auf die Musik Lateinamerikas sicht- und hörbar werden ließ. Das machte ihn zu einem der bekanntesten und kontroversesten Popmusiker Südamerikas. Zeitlebens hat sich Rubén Rada mit seiner Musik und seinen Kompositionen gegen den latenten Rassismus gegenüber den Nachfahren afrikanischer Sklaven engagiert. In den 60er Jahren etablierte er mit seiner Band „Totem“ den psychedelischen Rock in Südamerika. Als einer der ersten Acts dieser Stilrichtung überhaupt sang „Totem“ spanische Texte. Doch damit noch nicht genug des Pioniergeistes: Während der Militärdiktatur ging Rada ins Exil in die USA und wechselte noch einmal das Genre. Er gründete die Fusion-Band „Opa“, für deren Originalalben Rare-Groove-Digger heute Fantasiepreise zahlen. Ende der 70er Jahre kehrte er zurück nach Argentinien und Uruguay als einer der einflussreichsten Musiker Südamerikas. Den musikalischen Nenner seiner erfolgreichen Solo-Alben zwischen Jazz, Fusion und Soul, Rock und Latin-Pop stellt bis heute der Candombe dar, eine im 18. Jahrhundert von afrikanischen Sklaven nach Montevideo und Buenos Aires importierte Musikrichtung.

Als große Fans seines Schaffens darf man in Deutschland unbedingt die Berliner Jazz-Funk-Formation Jazzanova bezeichnen. Das sechsköpfige DJ- und Remixerkollektiv gehört weltweit zu den gefeierten Innovatoren im Dancefloor, NuJazz, Broken Beat und Soul. Ihre Remixe für Masters At Work, Fat Freddys Drop oder 4hero sind Kleinode. Aber auch Werken so verschiedener Künstler wie Lenny Kravitz, Azymuth oder Calexico haben sie mit ihren Versionen eine unverkennbare Jazzanova Sound-Signatur verliehen. Über ihr letztes Album ‘Of all the Things’ schrieb der All Music Guide: „One of the best soul albums of the era (or any other)“. Dass sie live nicht weniger zu bieten haben, stellen sie mit ihrer speziell für diesen Abend entworfenen Rada-Hommage unter Beweis.

Die Musik von Juana Molina ist ein „scheinbar endloser Loop vollkommener Schönheit“ (Spex). Die argentinische Singer/Songwriterin war 2008 bei Wassermusik im Haus der Kulturen der Welt und schon mehrere Male bei Auftritten in verschiedenen Berliner Clubs zu bewundern. Als ehemaliger argentinischer TV-Star musste sie sich ihr musikalisches Renommee besonders hart erkämpfen. Dass sie zu Recht für Ihre Mischung aus Akustik- und Elektrosounds mit einer entwaffnenden Stimme verehrt wird, belegen unter anderem ein Preis der US-amerikanischen Zeitschrift „Entertainment Weekly“ oder die Nominierung für den britischen Shortlist Award 2004. Derzeit arbeitet der bekennende Rada-Fan an Cover-Versionen von dessen legendärer Sixties-Band „Totem“.

Ein langjähriger Wegbegleiter und Freund Rubén Radas ist zweifellos der argentinische Ausnahme-Bassist Javier Malosetti. Schon früh in seiner Karriere arbeitete er mit bedeutenden internationalen Musikern, wie Hugo und Osvaldo Fattoruso, Pedro Aznar, Herb Ellis oder Wynton und Branford Marsalis zusammen. Als musikalische Vorbilder nennt er Jimi Hendrix und Igor Stravinski, nicht zuletzt aber natürlich Rubén Rada, mit dem er bereits etliche Alben aufgenommen hat, und für den er zum Auftakt des Festivals spielen wird.

Eine Einordnung des Werkes von Rubén Rada wird der argentinische Musik-Journalist Pablo Schanton, mit einer multimedialen Lecture vornehmen. Schanton ist Musik-Chef einer wichtigen argentinischen Zeitung sowie Autor des argentinischen Rolling Stone, und Gründer eines renommierten Elektrofestivals.

Anlässlich des „Bicentenario“, dem 200. Jahrestag der Unabhängigkeitsbewegungen der Länder Lateinamerikas, lädt das Haus der Kulturen der Welt ein, diesen außergewöhnlichen und vielschichtigen Musiker und seine Geschichte zu entdecken. Freunde und Weggefährten geben Rubén Rada mit ihren eigenen ganz unterschiedlichen musikalischen Verbeugungen ein Fest. Zum krönenden Schluss gibt sich natürlich auch „El Negro Rada“ selbst die Ehre. Es darf also einmal mehr mit bewegenden und spannenden Begegnungen im Haus gerechnet werden.

PROGRAMM

Do, 8.4. 2010, 20 h: Jazzanova live + Javier Malosetti + Jazzanova DJ-Set „Diggin’ South America“

Fr, 9.4. 2010, 20 h: Lecture: „What can a Black boy do in Río de la Plata except sing for a rock n‘ roll band?” Pablo Schanton

Fr, 9.4. 2010: 20.50 h:Candombe Parade mit Serenata Lubola

Fr, 9.4. 2010, 21 h: Juana Molina

Sa, 10.4. 2010, 20h: Rubén Rada & Band + Jazzanova Contemporary Club Set

Pressekontakt:
Haus der Kulturen der Welt
Julia Hihn
Tel: 030-39787196
Mail: hihn@hkw.de
www.hkw.de

Malagueta Music
Anne Sasson
Tel: 030-89064641
Mail: anne.sasson@malagueta-music.com
www.malagueta-music.com

LifeLines #3: Rubén Rada findet im Rahmen des Bicentenario-Programms statt. Das Haus der Kulturen der Welt wird auf Grund eines Beschlusses des Deutschen Bundestags durch den Beauftragten der Bundesregierung für Kultur und Medien sowie durch das Auswärtige Amt gefördert.

© Malagueta Music Ltd. 2006