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Victor Démé. Lido (Berlin)
Burkina Faso
21.4.2010, 20h00
 
Dobet Gnahoré
Elfenbeinküste
Djekpa La You Contrejour
 
LifeLines #3: Rubén Rada, Haus der Kulturen der Welt
Berlin
Mit: Rubén Rada, Juana Molina, Jazzanova, Javier Malosetti, Pablo Schanton
 
Amparo Sanchez
Tucson-Habana
Spanien Wrasse Records
 
Oswin Chin Behilia
Curacao
Liber Otrabanda Records
 
Mikea
(Madagaskar)
Taholy Contrejour
 
Afel Bocoum
(Mali)
Tabital Pulaaku Contrejour
 
LéOparleur
(Frankreich)
Faut Du Rêve Léo Production
 
Die Strottern
(Österreich)
I Gabat Ois Cracked Anegg
 
Dazkarieh
(Portugal)
Hemisférios Hepta Trad.

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Marie-Laure

Marie-Laure
Simplement la vie
NRW France
(im Vertrieb von NRW Distribution)
VÖ: 25.11.2011

Ganz einfach das Leben! „Simplement la vie“: Am Anfang dieser Geschichte standen Paris, der Jazz und die Franzosen. Paris war lange die Hauptstadt amerikanischer Jazz-Emigranten, im Club Saint Germain oder im Blue Note gaben sich die wichtigsten Jazzmusiker die Klinke in die Hand. An diese Zeit will sich Marie-Laure gerne erinnern und die bis heute ungebrochene Liebe der Franzosen zum Jazz nachspüren. Hierzu verlegt sie kurzerhand Paris an die Elbe. Mit den Hamburgern Buggy Braune (Piano), Thomas Biller (Kontrabass), Kai Bussenius (Schlagzeug) und Wolle Rummel (Percussion) hat sie eine Auswahl von Standards und Chansons in französischer Sprache eingespielt. Marie-Laure präsentiert neben ihren eigenen Kompositionen eigenwillige Bearbeitungen von bekannten ebenso wie weniger beachteten Songs. Und jedes Lied erzählt eine kleine Geschichte.

In „Simplement la vie“ fällt die Tür ins Schloss, der Schmerz und das Bedauern sind groß. Aber eine andere Liebe wird ganz sicher kommen... So einfach kann das Leben also doch sein! „Une vieille chanson“ erzählt von den kleinen Dingen, die eine Erinnerung aufleben lassen, die Gedanken trüben oder glücklich machen. Oft ist es eben ein altes Lied, das gospelartige Spiel der Band, das einen sentimental werden lassen! „Les tapis volants“ lehnt sich an die Version von Dizzy Gillespies ‚Night in Tunisia’ des französischen Sextetts Les Double Six an. Die eindringliche Melodie von Edith Piafs „La vie en rose“ spannt die Hamburger Sängerin über sich immer weiter auflösende Akkordfolgen. „Mon amour, reviens à moi“ („Lover come back to me“) ist zwar ein Klassiker, doch in einer anderen Sprache interpretiert entführt er den Hörer in neue Welten, ohne dabei seinen Swing zu verlieren. In „La Foule“, bekannt geworden durch Edith Piaf, lassen Marie-Laure und ihre Band das schunkelige Original in sphärische Höhen abheben. Jaques Brels „Ne me quitte pas“ scheint über seinem brüchigen Arrangement fast zu zerfallen. Ganz entspannt interpretiert Marie-Laure „Je me souviens de toi“ („I remember you“) und mit „It had to be you“ leistet sich die Chanteuse zum Abschluss den einzigen Song in englischer Sprache. Über der atmosphärisch dichten Version singt sie sparsam und sehr persönlich von der Unausweichlichkeit einer großen Liebe.

„Simplement la vie“: ganz einfach das Leben? Paris an der Elbe also? Und das funktioniert? Klar! Die Hamburgerin mit französischen Wurzeln wandelt mit Leichtigkeit durch musikalische Höhen und Tiefen, zwischen Jazz und Chanson. Marie-Laure setzt ihre dunkle, vielseitige Stimme teils ausdruck-stark, teils zurückgenommen ein, um ihre Emotionen in vielfältigen Schattierungen zu skizzieren, und klingt dabei immer authentisch.

© Malagueta Music Ltd. 2006