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V.A.
Afrika
"Reggae meets Africa" Next Music
 
V.A.
Afrika
"African Salsa & Rumba" Next Music
 
Catia Werneck
Brasilien
"Estrela do Sultão" Pygmalion
 
MBilia Bel
Kongo
"Welcome" Next Music
 
Septeto Habanero
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"Original EGREM Session" Next Music
 
Sam Tshabalala
Südafrika
"Communication" Heaven & Earth
 
Egschiglen
Mongolei
"Zazal" Heaven & Earth
 
Papa Wemba
Kongo
"Bakala Dia Kuba" Next Music
 
Koffi Olomidé
Kongo
"Effrakata" Next Music
 
Ceux qui marchent debout
Frankreich
"Funky Stuff in a Reggae Style" Next Music

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Home > Promotion > Archiv 2002 > Papa Wemba
Papa Wemba

Vor dreißig Jahren gründete der junge Jules Shungu Wembadio Pene Kikumba in Kinshasa seine erste Band (Zaiko Langa Langa). Seitdem kehrt er regelmäßig in die kongolesiche Hauptstadt zurück, um sich in dieser musikalischen Metropole neu inspirieren zu lassen. Damals trug er den Spitznamen "Presley", heute wird "Bakala Dia Kuba" - der weise Mann - respektvoll mit dem Beinamen "Papa" angesprochen. Zwei Jahre lang hat sich Papa Wemba intensiv mit den rhythmischen Wurzeln seiner Heimat auseinandergesetzt, um sie mit neuen Einflüssen und Sounds zu vermischen und eine melodische Grundlage für seine Texte zu schaffen. So entstand "Bakala Dia Kuba" - ein akustisch geprägtes Album mit sanftem Rumba und hitzigem Soukouss, getragen von Papa Wembas unvergleichlicher Stimme.

Der König der SAPE (Société des Ambianceurs et des Personnes d’Elégance - Gesellschaft der Stimmungsmacher und der eleganten Personen), der einst in seinen sündhaft teuren Designer-Anzügen Mobutu und die europäische Presse gleichermaßen empörte, ist vor allem wegen seiner Musik zum 100%igen Star avanciert. Papa Wembas langjährige Anhänger werden seinen ganz persönlichen Stil wiedererkennen, die anderen werden die einnehmenden Melodien und schwungvollen Rhythmen entdecken und ihnen bis in den kongolesischen Urwald folgen wollen.

Für "Bakala Dia Kuba" hat Papa Wemba einige seiner illustren Freunde eingeladen, die aus dem unermesslichen Reichtum der kongolesischen Musik schöpfen und jeweils eine Facette ihrer eigenen musikalischen Welt beisteuern: Ray Lema setzt sich mit viel Fingerspitzengefühl ans Klavier, Lokua Kanza liefert eine seiner unverkennbaren Kompositionen, Sec Bidens zeichnet für die meisten Stücke des Albums verantwortlich und Maurice Poto gelingt eine überraschende Bearbeitung des französischen Riesenhits der 60er Jahre: Richard Antonys "Biche oh ma biche" erscheint hier im modernen afrikanischen Glanz.

Papa Wembas Hauptthema ist nach wie vor die Liebe. Doch für "Bakala Dia Kuba" setzt er sich auch mit seiner Familiengeschichte auseinander, spricht seine verstorbenen Eltern, seine Kinder und seine Enkelkinder an, lobt die Bande, die Generationen zusammenhalten, auch wenn die Kommunikation teilweise schwierig erscheint. Generell bedauert er die Undankbarkeit der Menschen und wünscht sich die Selbstverständlichkeit des gegenseitigen Respeks herbei.

Papa Wemba ist auf seine Identität stolz und was sein Land ihm schenkt, möchte er der ganzen Welt weiterreichen, über die afrikanischen Grenzen hinaus. Wir nehmen dankend an ...

© Malagueta Music Ltd. 2006