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LéOparleur
(Frankreich)
"Tout ce qui brille" Léo Production
 
Cubanito 20.02
(Kuba)
"Tocame" Lusafrica
 
Dub Incorporation
(Frankreich)
"Dans le décor" Dub Incorporation
 
Fatima Spar und Die Freedom Fries
(Türkei/Balkan)
"Zirzop" Hoanzl
 
Costo Rico
(Spanien)
"Cosas Ricas" Ventilador
 
Miriam Aida
(Schweden)
"Meu Brasil" Connective Records
 
Babylon Circus
(Frankreich)
"Dances Of Resistance" Sky Cap
 
Bau
(Kap Verde)
"Ilha Azul" Lusafrica
 
Djamel Laroussi
(Algerien)
"3Marabouts" Dadoua
 
Amparanoia
(Spanien)
"La Vida te da" Wrasse Records

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Rüdiger Oppermann & V.A.

JPG "Klangwelten 2006"
 Klangwelten Records
 (im Vertrieb von Sunny Moon)
 Kat-Nr:
 VÖ: 15. Oktober 2006
 
  Tusch! Schräger Tusch! Kaum zu glauben aber wahr: KLANGWELTEN wird 20! Auch im Jubiläumsjahr bleibt das Festival seiner Devise treu: Der Utopie auf die Beine helfen! Wieder einmal wird eine spannende Kombination verschiedenster traditioneller und zeitgenössischer Musikstile der Welt präsentiert - eine beispiellose, geballte Ladung an hochkarätigen Musikern.

Das Konzertprogramm spannt einen weiten Bogen der Klänge: Die musikalische Expedition durch drei Kontinente und sechs Kulturen führt von den archaischen Urklängen der afrikanischen Savannenjäger über pulsierende indonesische Gamelan- und Trommelteppiche, herzzerreißende Dudukmelodien und überraschende Akkordeonsounds bis hin zu der funkelnden Klangwelt des Harfenmeisters Oppermann. Afrikanisches Daumenpiano Okembe, keltische Harfe, Akkordeon, indonesische Gamelaninstrumente, armenische Geige, Duduk und indische Tablas sind durch die Besten ihres Fachs vertreten.... eine bewährte Mischung bekannter Gesichter und neuer Entdeckungen. Besonders interessant dürfte die erneute Begegnung dreier Perkussionsmeister werden. Das Zusammenspiel der Trommler Thakur/Agus/Wahyu riss schon 2001 unser Publikum zu Begeisterungsstürmen hin. Im Jubiläumsjahr gönnen wir uns diese pulsierende Sternstunde der Weltmusik noch einmal. Aber auch die sanft (aber bestimmt) groovenden Webmuster der Okembespieler aus Norduganda mit ihrem magnetisch-bluesigen Gesang laden zum Mitschwingen ein. Zwischen Orient und Okzident schwingen die wunderbaren Melodien der traditionellen armenischen Musik. Alle Beteiligten präsentieren ihren kulturellen Hintergrund in Reinform, begeben sich aber auch auf den Pfad des Dialogs, einer musikalischen Konversation auf hohem Niveau. Expeditionsleiter Rüdiger Oppermann wird die Stile kurz erklären und moderierend durch das Programm führen.

Dass die Kombination afrikanischer Grooves, Tablas, keltischer Harfe und Gamelan eine erstaunliche, hinreißende Musik ergibt, wissen wir schon seit den Vorgänger-Klangwelten-Festivals, wo diese Klänge bejubelt wurden. Aber es werden auch neue Dialoge entstehen, deren Ergebnis wir noch nicht kennen, deren Potential wir aber erahnen: Avantgarde-Akkordeon über afrikanischen Rhythmen? Sahel-Fingerpiano meets keltische Harfe? Neue asiatische Rhythmusdialoge ? Afrikanische Songs begleitet von der ungewöhnlichsten Weltmusikgruppe, die man sich vorstellen kann ?

Gelobt wird KlangWelten auch für hervorragenden Sound und geschmackvolle Bühnendekoration. Das KlangWelten Festival verspricht ein Fest für Auge und Ohr, unerhörte Klänge und ein einmaliges, spannendes Konzerterlebnis.

Passend zum Jubiläum wird Rüdiger Oppermann in diesem Jahr der angesehene German World Music Award verliehen.

Das KlangWelten-Festival hat sich im Laufe seiner 20-jährigen Geschichte unter Rüdiger Oppermanns Leitung zu Deutschland größtem, erfolgreichstem und ältesten Weltmusik-Tournee-Programm entwickelt, mit über 500 Konzerten für ca. 1/4 Mio. Besucher, mit Musikern aus 30 Ländern, dokumentiert durch ca. 40 Stunden Radio- und TV-Mitschnitte.

Die Musiker 2006:

EKUKA GROUP (Uganda): Archaische, schwebend-pulsierende Klänge der Achooli mit Okembe (Daumenpiano), Steppenlieder der Saheljäger
AGUS WAHYU RHYTHM EXPLOSION (Java): Saron (Gamelan), Gendang Trommeln, Suling Flöten, Sanggak Vokal-Akrobatik

DUO NAIRI (Armenien) Blues aus dem Wilden Osten auf Duduk und Geige SERVAIS HAANEN (Niederlande): Accordion Reduced to the Max RÜDIGER OPPERMANN (Europa): Global Celtic Harp Sounds JATINDER THAKUR (Indien): Der Meister der Tablas (Indische Trommeln)

Die Termine 2006:

18.10.2006 Karlsruhe, Tollhaus, 20:00 - http://www.tollhaus-karlsruhe.de 19.10.2006 Bad Kreuznach, Die Loge, http://www.die-loge-kreuznach.deRegensburg, St. Oswald, http://www.klangwelten.netFreiburg, Theater, 20:00. http://www.klangwelten.net 25.10.2006 Augsburg, ParkTheater im Kurhaus Göggingen, 19:30, http://www.parktheater.de 26.10.2006 Kempten, Kornhaus, 20:00, http://www.kempten.de 29.10.2006 Mainz, Frankfurter Hof, 20:00m http://www.frankfurter-hof.de 31.10.2006 Passau, Redoute, 20:00 01.11.2006 Passau, Redoute, 19:0003.11.2006 Kassel, Kreuzkirche, 20:00, http://www.valentinreinbold.de 04.11.2006 Köln, Museumsnacht, 19:30 05.11.2006 Dresden, Staatsschauspiel, 20:00, http://www.musiccontact.com 06.11.2006 Halle, Objekt 5, http://www.objekt5.de 08.11.2006 Geislingen, Rätschenmühle im Schlachthof, 20:00, http://www.raetsche.de 09.11.2006 Singen, Gems, 20:00, http://www.diegems.de 12.11.2006 Leipheim, Zehntstadel, 20:00, http://www.zehntstadel-leipheim.de 21.11.2006 Bonn, Kunst- und Ausstellungshalle, 20:00, http://www.kah-bonn.de 22.11.2006 Bochum, Bahnhof Langendreer, 20:15, http://www.bahnhof-langendreer.de 23.11.2006 Twist, Heimathaus, 20:00, http://www.heimathaus-twist.de 24.11.2006 Hameln, Sumpfblume, 20:30, http://www.sumpfblume.de 25.11.2006 Bad Salzschlirf, Kultur Kessel, 20:00, http://www.kreuz.com 26.11.2006 Landau, Altes Kaufhaus, 19:00, http://www.landau.de 28.11.2006 Rietberg, Kolpinghaus, 20:00, http://www.rietberg.de 29.11.2006 Unna, Landesstelle Unna-Massen *WDR Mitschnitt*, 19:00, http://www.lum.nrw.de 30.11.2006 L-Dudelange, Centre Paroissial, Rue Edison, 20:30, http://www.dudelange.lu 01.12.2006 Offenburg, Reithalle, 20:00, http://www.kulturbuero.offenburg.de 02.12.2006 Germering, Stadthalle, Orlandosaal, 19:30, http://www.stadthalle-germering.de 03.12.2006 Filderstadt, Waldorfschule, 18:00 05.12.2006 Jena, Volkshaus, 20:00, http://www.jenaonline.de/volkshaus 06.12.2006 Marburg, Stadthalle, 20:00, http://www.kfz-marburg.de 07.12.2006 Stuhr, Ratssaal, 20:00, http://www.stuhr.de 08.12.2006 Eckernförde, St. Nicolaikirche, 19:00, http://www.eckernfoerde.de 09.12.2006 Leer, Aula der Emsschule, 20:00 10.12.2006 Hannover, Markuskirche, 20:00, http://www.pavillon-hannover.de

11.12.2006 Ansbach, Kammerspiele, 20:00, http://www.kammerspiele.com 12.12.2006 Trier, Tuchfabrik, 20:00, http://www.tufa-trier.de 13.12.2006 Illingen, Illipse, 20:00, http://www.illipse.de/ 14.12.2006 Dreieich, Bürgerhaus Sprendlingen, 20:00, http://www.buergerhaeuser-dreieich.de 15.12.2006 Roth, Kulturfabrik, 20:00, http://www.kulturfabrik.de 17.12.2006 Tübingen, Freie Waldorfschule, 18:00, http://www.waldorfschule-tue.de

EKUKA GROUP (Uganda) Das Trio um den Barden Ekuka kommt aus dem staubigen heißen Norden Ugandas, einer von Bürgerkrieg und Flüchtlingsströmen (aus dem Sudan) gebeutelten Gegend voller karger Naturschönheit, gastfreundlicher Menschen und wunderbarer Musik. Das Hauptinstrument, die Okembe, ist ein sehr typisch afrikanisches Instrument, ein Lamellophon, welches es nirgends außerhalb Afrikas gibt. Die Stimmzungen (aus plattgehämmerten Fahrrad- oder Regenschirm-Speichen) sind auf einem Holzkasten befestigt, der als Resonator dient. Die geniale Anordnung der Töne erlaubt das Spielen ineinander verzahnter, spiraliger, pulsierender Strukturen, alternierend zwischen Melodie-, Bass- und Begleittönen. Dabei werden nur die Daumen zum Zupfen benutzt (daher der Begriff Daumenpiano). Mit diesen tänzerisch schwebenden Klängen werden die zwei- bis dreistimmigen Lieder begleitet, zwischen Blues, Geschichtenerzählen und Tanzliedern. Julius Ekuka - Okembe, voc John Opio - Okembe, voc Tom Oguti - Bul (Trömmelchen)

AGUS WAHYU RHYTHM EXPLOSION (Java) Die beiden Musiker verblüffen mit überwältigender Trommeltechnik auf ihren Gendang-Trommeln, einem Set aus sechs gestimmten Trommeln, Saron-Metallophonen und Sanggak-Vokalakrobatik, der indonesischen Trommelsprache. Agus und Wahyu gehören zur jungen Elite der altehrwürdigen Gamelan-Musik in Java (Indonesien). Sie stehen für hohe Präzision, ausgefeilte Arrangements, Witz, treibende Grooves, Spontanität und Professionalität. Auf den Metallophonen spielen sie die magischen,verzaubernden Klangkaskaden der Sunda-Gamelans, zahnradmäßig ineinander greifende minimalistische Strukturen. Agus und Wahyu stammen beide aus Musikerfamilien in West-Java. Sie studierten an der Hochschule für traditionelle Musik in Bandung. Beide spielen in einer Vielzahl von traditionellen und modernen Gruppen in Indonesien und haben auf zahlreichen CD-Produktionen mitgewirkt. Agus Supriawan unterrichtet mehrere Monate im Jahr an Musikhochschulen in Australien, Neuseeland, Malaysia und Indonesien. Wahyu Roche ist als Kurator der Musikabteilung des Museums in Bandung zuständig für den Gamelanunterricht der Schulkinder. Magische Klänge aus dem Land, in dem die Nelken wachsen.

DUO NAIRI (Armenien) Die tief berührende traditionelle Musik der Armenier spiegelt die tragische und zerrissene Situation dieses Volkes, der uralten frühchristlich-orientalischen Kulturlandschaft an der Schnittstelle zwischen Orient und Okzident. Ein Volk, dessen Mehrheit über die ganze Welt zerstreut in der Diaspora als Minderheit lebt, ähnlich den Juden (in Kalifornien, der Türkei, Deutschland und Frankreich leben mehr Armenier als in Armenien). Das Nationalinstrument, die Oboe Duduk, gespielt von dem Virtuosen Arto Avetisian, ähnelt verblüffend der menschlichen Stimme, vor allem in den bekannten getragenen epischen Liedern, wo man direkt die östliche Version des Blues zu vernehmen scheint. Gezogene Töne, ein weiches Vibrato und eine sehr warme Tonformung erinnern an Asien, an jahrhundertealte

Einflüsse aus Persien, Mesopotamien und der Türkvölker des vorderen Orients. Diesen Duktus nimmt auch die Geige auf. Die klassisch ausgebildete Geigerin Lisa Kantshukh lässt sich auf ungewöhnliche orientalische Skalen ein, und abwechselnd begleiten sich die Musiker gegenseitig mit einem Grundton. So wird jeder Melodieton gleichzeitig zum genau ausgefeilten Intervall. Auch schnelle, lebensfrohe Tanzstücke gehören zum Repertoire dieses neuen Duos, wobei Lisas Affinität zur Balkan- und Klezmermusik ein neues, scharfes Gewürz beisteuert. Insgesamt eine ergreifende, emotionale Musik.

SERVAIS HAANEN (Niederlande) Servais, der Ausnahmeakkordeonist und musikalische Querdenker, hat sich mit dem diatonischen Akkordeon als einfühlsamer Begleiter und Komponist profiliert, der es versteht, die musikalische Idee auf den Kern der Aussage zuzuspitzen. Kennzeichnend für seine Kompositionen sind minimalistische repetitive Strukturen und magnetisch mitziehende Melodielinien ohne jede Kitsch-Attitüde. Deutlich hörbar ist auch seine frühe Beschäftigung (u.a. 3 CDs mit Appellation Controllée) mit Kompositionen von Laurie Anderson, Steve Reich und Wim Mertens. Eine von Servais liebsten Beschäftigungen ist seine vielfältige Ensemblearbeit mit außergewöhnlicher bis unmöglicher Besetzung. Avantgardistische Klangästhetik aus dem Land, in dem die Tomaten wachsen.

JATINDER THAKUR (Indien) Der in Wien lebende Meister gilt als einer der besten indischen Tabla-Spieler in Europa. Er hat sich nicht nur in der traditionellen Rolle als Begleiter hochrangiger indischer Solisten einen Namen gemacht, sondern auch im Jazz/Worldmusic-Bereich an vielen bedeutenden Projekten mitgearbeitet. Außerdem ist er ein beliebter Lehrer und wird von seinen Musikerkollegen als besonders warmherziger, bescheidener und integrer Mensch hoch geschätzt. Er hat mit fast allen bedeutenden Größen der Weltmusik gespielt. Schon beim ersten KlangWelten-Festival 1987 war er dabei. Trotz aller Cross-Over-Projekte hat er seinen klassischen glasklaren Spielstil nie verwässert, gespickt mit rhythmischer Finesse, wirbelwind-schneller rechter Hand, und extrem kräftiger Linke, mit der er auch gerne ganze Basslinien spielt. Ein Star der Weltmusik ohne Allüren und langjähriger (seit 24 Jahren) musikalischer Partner von Rüdiger Oppermann.

RÜDIGER OPPERMANN (Europa) gilt als Deutscher Meister der keltischen Harfe und international als einer der bedeutendsten und innovativsten Harfenisten. Der Harfentüftler und KlangWelten-Erfinder ist einer der Drahtzieher der deutschen Harfenszene und weltreisender Promoter der Harfe. Er arrangiert behutsam die gemeinsamen Stücke, die er schon in den Heimatländern der Gastmusiker vorbereitet hat. Er ist ein Grenzüberschreiter aus Überzeugung, Pionier einer multikulturellen, völkerverbindenden Musik. Auf jahrelangen Reisen durch Afrika und Asien hat er intensiv die Musik vieler Völker erlernt und ihr Leben mitgelebt. Seine musikalische Weltbildung hat er nicht nur aus Büchern, er kennt auch die Heimat der Musiker, war in Uganda, in Indien, in Java.... und hat die Musiker in ihren Lebensregionen erlebt. Darin unterscheidet er sich deutlich von anderen europäischen Festivalmachern. Zudem hat er als Musiker einen direkten kollegialen Zugang auch zu exotischen Klangkünstlern. Auf 44 veröffentlichten Tonträgern und in über 1500 Konzerten rund um den Globus hat er Maßstäbe für Virtuosität, Schönheit des Harfenklangs und Mut zum Experiment gesetzt. In den Jahren 2000, 2002 und 2006 reiste er zur Vorbereitung des Festivals nach Uganda und Java.

Für seine Arbeit wurde er mit einigen internationalen Preisen ausgezeichnet, z.B. beim Wettbewerb für Keltische Harfe in Dinan (F), dem Avantgardepreis M85 in Marburg, mit der Ehrenmedaille der Stadt Konya (für die Erforschung alttürkischer Harfen-Sufi-Musik), und in diesem Jahr mit dem Deutschen Weltmusikpreis.

Künstlerwebseite: http://www.klangwelten.com

© Malagueta Music Ltd. 2006