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Weepers Circus
(Frankreich)
Booking: D, AUT, CH
 
Mario Lucio
(Cape Verde)
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LaXula
(Spanien)
Booking: D, AUT, CH
 
Titi Robin
(Frankreich)
Booking: D, AUT
 
Manou Gallo
(Ivory Coast)
Booking: D, AUT, CH
 
Toure Kunda
(Senegal)
Booking: D, AUT + on request CH
 
Studio Pagol
(Belgium)
Booking: Europe (except F, BE)
 
Gaële
(Canada/France)
D, A, CH + On request Europe
 
Boubacar Traoré
(Mali)
Booking: D, AUT
 
Terezinha Araújo
(Cape Verde)
Booking worldwide

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Home > Booking > Archiv Artist > Terezinha Araújo
Terezinha Araújo

On stage: 6 Persons
Touring Party: 7 Persons
Rooming: 3 Twins & 2 Singles
Current Album: Nôs Riqueza (2004 – Nocturne/Note1)
Booking : worldwide





Terezinha Araújo beginnt ihre musikalische Laufbahn bereits als kleines Mädchen. In der Grundschule in Conakry (Guinea), wo ihre Eltern im Exil leben, singt sie Mornas und Coladeiras in einer Theatertruppe, die zu dem Zweck gegründet wurde, mitten im Befreiungskampf die kulturelle Identitäten der von Portugal kolonisierten Völker Guinea Bissaus und der Kapverdischen Inseln zu stärken. Als sie im Palácio do Povo (Volkspalast) in Conakry auftritt, wird sie von einer anderen Exilantin, Miriam Makeba, entdeckt, die fortan für ihre musikalische Ausbildung sorgt.

Bei einem Auftritt in Dakar im Jahre 1972 erfährt Terezinha Araújo, welche Emotionen ihre Stimme auslösen kann: vier Mal hintereinander muss sie Jota Montes Morna "Fidjo Magoado" singen, und das kapverdische Publikum ist buchstäblich zu Tränen gerührt. Nach diesem Auftritt geht sie mit der Truppe durch den Senegal, Gambia und Mauritanien auf Tournee und bereitet sich auf das 10. Internationale Festival der Jugend vor, das 1973 in Berlin stattfinden wird. Dort erhält Terezinha eine Auszeichung als jüngste Sängerin in der Geschichte des Festivals. Sie tritt bei einer Sonderveranstaltung an Miriam Makebas Seite auf, die Show wird in alle damals sozialistische Ländern live übertragen. Im September des gleichen Jahres geht Terezinha nach Yvanavo, eine Stadt 300 km nordöstlich von Moskau, wo sie das Internationale Internat besucht. Ihr dortiger Musiklehrer erkennt sofort ihr Talent und unterstützt sie. Im Jahre 1975 geht Terezinha Araújo zum ersten Mal wieder nach Kapverden, das in diesem Jahr die Unabhängigkeit erlangt hatte. Dort trifft sie ihren Meister Val, der sie bittet, "Fidjo Magoado" zu singen, wobei sie vom Komponisten Jota Monte persönlich begleitet wird. In Yvanavo und später in Moskau, wo sie Pädagogik studiert, trägt sie immer mehr Verantwortung im kulturellen Leben, gründet und leitet das Afrikanische Ballett, wird zum Vorstand der Studenten aus Kapverden und Guinea Bissau gewählt, nimmt an zahlreiche Wettbewerbe teil, bei denen ihr Talent regelmäßig ausgezeichnet wird, bis sie 1985 endgültig nach Kapverden zurückkehrt, um beim Ministerium für Bildung und Kultur die pädagogische Koordination der Vorschulen und Kindergärten zu übernehmen. In jenem Jahr tritt sie zum ersten Mal als Solistin in der Kapverdischen Hauptstadt Praia auf und repräsentiert das Land beim Festival der Jugend in Nordkorea. Anfang der 90er Jahre wird sie Gründungsmitglied des kulturellen Vereins Simentera und Lead-Sängerin der gleichnamigen Musikgruppe, deren erstes Album "Raíz" im Jahre 1992 veröffentlicht wird. Inzwischen hat sie mit der Band 4 CDs aufgenommen und ist jährlich auf Welttournee gegangen. In den letzten zehn Jahren ist sie in allen Europäischen Ländern sowie in den USA und in Brasilien unter anderem an der Seite von Paulinho da Viola aufgetreten. Sie hat in den größten europäischen Festivals Erfahrungen gesammelt, und im berühmten Pariser Olympia wurde die Band als Vorgruppe von Cesaria Evora mit standing ovation verabschiedet. Heute widmet sich Terezinha Araújo einem Repertoire aus dem lusophonen Afrika, in dem die Kapverdischen Inseln, die legendäre "morabeza" (Freundlichkeit) ihrer Einwohner und die inzwischen weltberühmte "so dade" eine bedeutende Rolle spielen. Auch Liedern von José Carlos Schwarz aus Guinea Bissau, die vom Krieg und dem Befreiungskampf aber auch von der Liebe erzählen, räumt Terezinha Araújo einen Ehrenplatz ein. Mit glasklarer und emotionsreicher Stimme singt sie die Mornas ihres Vaters, José Araújo, schwungvoll interpretiert sie die Sembas und Rebita Angolanas ihres Onkels Eleutério Sanches. Dabei wird sie von virtuosen Musikern an Gitarren, Cavaquinho, Klavier und Perkussionen begleitet. Für die feinfühligen Arrangements zeichnet Simentera Mitglied Quim Bettencourt verantwortlich. Gemeinsam präsentieren sie zehn Lieder, bei denen Melancholie und Lebensfreude direkt ins Herz treffen, Lieder aus jenen Ländern, in denen man aus Tränen die notwendige Kraft schöpft, um trotz aller Widrigkeiten zu tanzen und zu singen!

Die Presse über Terezinha Araújo top

"Die Schulter einer Frau ist die Verheißung ihres Mysteriums". Das afrikanische Abendkleid von Terezinha Araujo war genau auf diesen Satz zugeschnitten. Und die dunkelhäutige Sängerin von den Kapverden gewährte bei ihrem Konzert im Kulturzentrum Schlachthof mit perlenblanker Stimme einen Einblick in die geheimnisvolle Schönheit ihrer Heimat. Es war Musik, die einem den Staub von der Seele wäscht. Manchmal war die Melancholie nur einen Taktstrich von der pulsierenden Lebensfreude entfernt. So hatten die Rumba und der Son immer ganz in der Nähe von Salsa, Samba und dem schnellen Walzer ihre luftigen Zelte aufgeschlagen. Araujo sang in Portugiesisch, instruierte die Songs in weichem Französisch und bedankte sich nach dem Applaus in schüchternem Deutsch. Dabei strahlte aus ihr eine Zufriedenheit, die sich in erotischem Lächeln und grazilen Tanzschritten artikulierte. Zwei Gitarristen, ein Pianist und ein Percussionist versorgten sie mit feinen Arrangements. Letzterer, mit Namen Elisia Faria, erzeugte an den Congas und der Djembe ein derart faszinierendes Rhythmusgeflecht, dass es die vierzig Gäste auf ihren Sitzen so richtig durchschüttelte. Da wurden die Schenkel heiß getrommelt und auf den Stühlen gewippt, bis nach drei Zugaben der Stecker gezogen wurde. Insgesamt war es ein Auftritt voll natürlicher Selbstverständlichkeit und minimalistischer Eleganz." (Andreas Köthe, HNA, Kassel, 8.05.2007)

"Auf "Nôs Riqueza" stellt Terezinha Araújo ihre zarte, dennoch ausdrucksstarke Stimme in traditionelle Arrangements, die mit westafrikanischen Instrumenten wie Kora und Balafon bereichert wurde." (Stefan Franzen, TAZ)

"Die fantastische Sängerin Terezinha Araújo und ihre Musiker machten diese Fremdartigkeit so gefühlvoll zugänglich, dass man sie einfach lieben musste... Lyrisch, weich, intensiv und schwerelos tanzte ihre Stimme... Die Seele sang mit." (Berthold Schüßler, Westdeutsche Zeitung)

"Nichts ist wichtiger im Zeitalter auch kultureller Globalisierung als die Pflege gewachsener Eigenständigkeit. Das sah das Publikum genauso und erklatschte sich mehrere Zugaben." (André Krellmann, Süddeutsche Zeitung)

"Was für eine tolle Stimme! Glasklar. Durchs Ohr direkt ins Zentrum der Gefühle. Emotion pur... Der zwingende Rhythmus, die verblüffende Leichtigkeit des Musizierens und die warme Stimme faszinieren vom Opener bis zur Zugabe." (Siegener Zeitung)

"Unbändiger Optimismus und sehnsuchtsvolle Melancholie - ihre Lieder sind Liebeserklärungen an das Leben, die Hoffnung und die Herzlichkeit ... Bei ihrem umjubelten Auftritt zeigte sich das hohe künstlerische Niveau der Band. Gekonnt wechselten die Musiker das Tempo, unterstützten mit sonorem Chorgesang die ausdrucksstarke, klare Stimme von Araújo." (Gerhard Walter, Coolibri)

"Der grossartiger Perkussionist legte die Basis mit Djembe und Congas ... die anderen Instrumentalisten agierten immer im Dienste des jeweiligen Stückes, so dass die Stimme der absolute Fokalpunkt blieb. Die herzliche Atmosphäre zwischen Künstlern und Zuhörern gipfelte in gemeinsamen stehenden Ovationen." (Werner Lauterbach, Westfälischer Anzeiger)

"Im Mittelpunkt eine wunderschöne Frau von mädchenhaftem Charme, zurückhaltend, elegant, mit einer klaren, geschmeidigen Altstimme... Araújo benutzte kein Mikrophon; ihr Gesang kam aus jener Wirklichkeit, wo das Wort Musik nicht automatisch mit "Business" verbunden wird." (Westfälische Rundschau)

"Die Lieder sind in einer zurückhaltenden Art weder richtig fröhlich noch traurig, erzeugen vielmehr ein angenehmes Gefühl von Melancholie, bei dem man sich zurücklehnen und entspannen möchte." (Rheinische Post)

Musiker: top

- Maria Tereza Araújo (Gesang)
- Elisio Faria (Perkussion)
- José Joaquim Lima Bettencourt (Gitarre & Cavaquinho )
- Américo Lima (12-saitige Gitarre)
- Ulisses Português (Piano)

Biography top

Terezinha Araújo started her musical career as a little girl. She sang mornas and coladeiras in a theatre group at primary school in Conakry, the capital of Guinea, where her parent lived in Exile. The group was founded in the midst of a war of liberation to increase awareness of the cultural identity of the people of Guinea Bissau and the Cape Verdean Islands who were colonized by Portugal. When she appeared at the Palácio do Povo in Conakry she was discovered by Miriam Makeba, who was also in exile and who thereafter took care of Terezinha´s musical education.

At an appearance in Dakar 1972 she discovered for the first time which emotions her voice was able to arouse when she had to sing Jota Monte´s Morna “Fidjo Maguado” four times in a row. The audience was literally moved to tears. After this appearance she accompanied the troupe through Senegal, Gambia and Mauritania and prepared herself for the 10th International Festival of Youth, which took place in Berlin in 1973. There Terezinha won an honour for being the youngest singer in the history of the festival. She appeared at a special event at Miriam Makeba’s side and the show was televised live in all Socialist countries. In September in the same year she went to Yvanavo, a city 300 km from Moscow, where she attended an international boarding school. Her music teacher recognized her talent immediately and supported her. She took part in numerous cultural projects and also performed in the biggest venue in Moscow, the Hotel Russia.

In 1975 she went back to the Cape Verde Islands for the first time. The country won its independence in the same year. There she met her master Val, who asked her to sing “Fidjo Maguado” on which she was accompanied by the composer Jota Monte himself.

In Yvanavo and later in Moscow, where she studied teaching, Terezinha was more and more involved in cultural activities. She founded and lead the African ballet, was voted principal among the students from the Cape Verdean Islands and Guinea Bissau, took part in numerous competitions at which her talent was regularly lauded, until she finally returned to the Cape Verdean Islands in 1985 to take charge of the pedagogical coordination of pre-school and kindergarten for the Ministry for Education and Culture. In that year she made her first solo appearance in the Cap Verdean capital Praia and represented the country at the Festival Of Youth in North Korea.

At the beginning of the 90s Terezinha became a founding member of the cultural union Simentera and lead singer of the group of the same name, whose debut album “Raíz” was released in 1992. In between time she recorded four CDs with her band and went on world tours every year. Over The last ten years she appeared in all European countries, the USA (Performing Arts Center, New Jersey) and in Brazil at Paulinho da Viola’s side. She gained experience of performing at the biggest European Festivals. At the famous Paris Olympia in Paris the band was received with a standing ovation.

Today Terezinha Araújo dedicates herself to a repertoire from Lusophone Africa, in which the legendary “morabeza” (friendliness) of the inhabitants and the world famous “sodade” play a large part. Songs from Angola and ngumbe rhythms from Guinea Bissau, which are about war and the struggle for liberation, but also about love, have a special place for Terezinha Araújo. With a highly transparent and emotional voice she sings the mornas of her dad, José Araújo, and her aunt, Fátima Araújo Estrêla, as well as sembas and rebita angolanas of her uncle Eleutério and Carlos Sanches. Of course she also honours the man who was the undisputed leader of the uprising for many years, Amilcar Cabral, by interpreting one of his compositions on which she is accompanied by traditional Cape Verdean guitars, cavaquinho (Ukulele) and percussion. Simentera member Kim Bettencourt is responsible for the sensitive arrangements. Together they present songs from a land, in which you sometimes have to sit down for a while in order to cry and draw new strength to continue dancing and singing, despite all adversity!

On Tour: top

Date Ort
So. 20.05.07AUT-Dornbirn (Inatura Museum)
Sa. 19.05.07D-Stuttgart (Laboratorium)
Fr. 18.05.07D-Birkenried (Kulturgewächshaus)
So. 13.05.07CZ-Prag (Palác Akropolis)
Sa. 12.05.07AUT-Wien (Birdland)
Do. 10.05.07AUT-St. Pölten (Musikcafe Egon)
Mi. 09.05.07AUT-Bad Ischl (Lehar Theater)
Di. 08.05.07D-Sonthofen (Kulturwerkstatt)
Mo. 07.05.07D-Frankfurt a. M. (Brotfabrik)
So. 06.05.07D-Kassel (Schlachthof)
Fr. 04.05.07D-Bielefeld (Weltnacht)
Mi. 02.05.07D-Berlin (Passionskirche)
Sa. 28.04.07AM-Yerevan (Avant Garde Club)
Fr. 27.04.07AM-Yerevan (Avant Garde Club)
Do. 26.04.07AM-Yerevan (Avant Garde Club)
Mi. 25.04.07AM-Yerevan (Avant Garde Club)
So. 22.04.07MA-Zagora (Festival Magic Draa)
Fr. 20.04.07MA-Zagora (Festival Magic Draa)
© Malagueta Music Ltd. 2006