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V.A.
Afrika
"Reggae meets Africa" Next Music
 
V.A.
Afrika
"African Salsa & Rumba" Next Music
 
Catia Werneck
Brasilien
"Estrela do Sultão" Pygmalion
 
MBilia Bel
Kongo
"Welcome" Next Music
 
Septeto Habanero
Kuba
"Original EGREM Session" Next Music
 
Sam Tshabalala
Südafrika
"Communication" Heaven & Earth
 
Egschiglen
Mongolei
"Zazal" Heaven & Earth
 
Papa Wemba
Kongo
"Bakala Dia Kuba" Next Music
 
Koffi Olomidé
Kongo
"Effrakata" Next Music
 
Ceux qui marchent debout
Frankreich
"Funky Stuff in a Reggae Style" Next Music

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Um richtig gut zu sein, muss kubanische Musik den Sandunga haben, eine Mischung aus spanischem Salz und Ndungu - schwarzem Pfeffer. Diese würzige Mischung haben sich afrikanische Musiker längst zurückgeholt, vor allem in Westafrika und entlang des Flusses Kongo, denn von dort aus wurden die Sklaven einst nach Kuba verschifft. Salsa und Rumba waren schon vor der Unabhängigkeit in Afrika äußerst beliebt, und in den Metropolen der Kolonialmächte tanzten die feine weiße Gesellschaft und die afrikanische Elite begeistert nach den Latino-Hits. Von Dakar bis Kinshasa erkannte bald jeder die eigenen traditionellen Rhythmen im karibischen Sound wieder.

"African Salsa and Rumba" präsentiert 16 Künstler, die eine erhebliche Rolle in der Geschichte der afrokubanischen Musik auf dem schwarzen Kontinent gespielt haben. Im Senegal wurde das Or-chestre Baobab zur Legende, lange bevor Africando Mitte der 90er Jahre seine ersten Erfolge feiern sollte. Rudy Gomis, Baobabs Sänger und Komponist, sowie El Maestro Laba Sosseh sind weitere Vertreter des senegalesischen Salsa. Guinea, die Kapverden und Mali stellen sich ebenfalls vor mit Keletigui und Bembeya Jazz (hier mit dem Klassiker "Doni, Doni"), Fonseca und Tam Tam 2000 sowie Maravillas du Mali (Gründer Boncana Maiga studierte in Havanna Musik und rief mit Produzenten Ibrahima Sylla Africando ins Leben). Der aus Benin stammende Gnonnas Pedro (heute bei Africando) fühlt sich ganz besonders durch die Yoruba-Elemente in der kubanischen Musik angesprochen. Und Amédée Pierre aus der Elfenbeinküste rundet das westafrikanische Panaroma mit seiner markanten Stimme ab.

Viel südlicher, im Kinshasa der 50er Jahre, machte das Radio aus Rumba-Sängern regelrechte Stars. Die spanischen Texte wurden ins Lingala übersetzt, und bald darauf die akustische Gitarre durch die elektrische Variante ersetzt. Der kongolesische Rumba erhielt einen unverwechselbaren Sound, der streckenweise an Hawaii erinnert. Grand Kallé und sein African Jazz spielten bei dieser Entwicklung eine bedeutende Rolle. Franco und Tabu Ley Rochereau wurden über Nacht auf dem ganzen Kontinent zu Berühmtheiten. Auf dem anderen Ufer des Flusses, in Brazzaville, gründeten Nedule und Papa Noel die Bantous de la Capitale, die hier mit "Makambo Mibale" den nostalgischen Charme einer ganzen Epoche wiedergeben.

African Salsa and Rumba: 16 Titel zum Tanzen und Genießen ...

© Malagueta Music Ltd. 2006